Ein eigenes Label erfolgreich gründen und Musik auf CD, Schallplatte, bei iTunes und Beatport verkaufen (Inkl. GEMA & GVL Anmeldung, Vertrieb, Digitalvertrieb, kostenloser Labelcode, ISRC- sowie EAN-Bar-Code)

 

 

 

plattenvertrag_bekommen

In 4 Schritten ein eigenes Label gründen und anmelden:

1. Beim örtlichen Ordnungsamt ein Gewerbe anmelden (Label)
2. Bei der GVL Labelcode beantragen. Hierfür muss jedoch mind. eine Veröffentlichung in Form einer gepressten CD bzw. einer Vinyl Schallplatte nachgewiesen werden. Also am besten irgendeine Rechnung über das Pressen von cd´s oder Vinyl hervorzaubern. (Beachte die Tipps weiter unten!!)
3. Evtl. eine GEMA Mitgliedschaft beantragen
4. Fertig

Die Musikverlage

Neben dem Druck von Noten kümmern sich die Musikverlage um die Vermarktung von Musik z.B. in Filmen etc. Dazu muss die Wahrnehmung der Rechte des Künstlers auf den Verlag übertragen worden sein. Auskunft hierüber erteilt die GEMA.

Verwertungsgesellschaften

wenn Schlagworte wie GEMA oder GVL fallen, dann handelt es sich hierbei um Verwertungsgesellschaften.

GEMA

(Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) Es ist für die einzelnen Urheber kaum möglich zu kontrollieren, wie und wo seine Musikstücke genutzt werden. Diese Kontrolle führt für ihn die “Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte” durch, indem sie das gesamte Weltrepertoire an urheberrechtlich geschützter Musik Vertritt. Die GEMA kann also auch die Rechte eines Urhebers von Musik aus den USA wahrnehmen, da mit den meisten ausländischen Verwertungsgesellschaften Kooperationsverträge existieren. Überall dort, wo die bei der GEMA angemeldete Musik öffentlich aufgeführt wird (Radio, Fernsehen, Internet, Telefonwarteschleifen, Kneipen, sonst. Veranstaltungen), erhebt die GEMA gebühren und leitet diese dann nach einem definierten Verteilungsschlüssel an die Künstler bzw. Urheber weiter.

GVL vergibt Labelcode

Neben den Rechten am eigentlichen Werk (Musikstück) existieren zudem Leistungsschutzrechte an einem erstellten Medium. Leistungsschutzrechte sind nicht mit den Urheberrechten zu verwechseln.

Im Falle einer produzierten CD hat der Tonträgerhersteller an dieser Leistungsschutzrechte erworben.

Diese Leistungsschutzrechte sind immer dann tangiert, wenn bspw. ein Vidoproduzent Musik von einer bereits veröffentlichten CD einspielt. Hier muss neben dem Künstler bzw. Urheber zusätzlich der Tonträgerhersteller seine Einwilligung erteilen, da das von ihm erstellte Medium verwendet wird. Neben den Künstler als Urheber gibt es evtl. weitere ausübende Künstler, die lediglich in ausführender Weise an dem Werk beteiligt sind. Sie haben demzufolge keine Urheberrechte, sondern lediglich Leistungsschutzrechte an dem Werk anzumelden, weil sie das Werk (bspw. den Text eines Songs) nicht selbst erstellt haben. Wie der Tonträgerhersteller haben sie zum Werk (bspw. in Form einer CD) etwas geleistet.

Die GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten) nimmt diese Leistungsschutzrechte (auch Zweitverwertungsrechte genannt) für ausübende Künstler, Tonträgerhersteller und Musikvideoproduzenten wahr. Somit ist die GVL auch für die Vergabe von Labelcodes zuständig.

Labelcode

Der Labelcode (LC + 5 stellige Nummer) ist Vorraussetzung, damit Musik im Radio bzw. Fernsehen gespielt werden kann.

Der Labelcode kann von jedem firmierten Label beantragt werden. Die Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass es bereits eine CD Pressung mit einem Künstler gab. Als Belege sind der GVL vorzuweisen:

  • Künstler- bzw. Plattenvertrag
  • Rechnung des Presswerkes
  • Vertriebsvertrag mit einem CD Vertrieb

www.music-marketing-service.com bietet in diesem Zusammenhang die kostenlose Möglichkeit an, bereits bei der ersten CS- Pressung einen Labelcode verwenden zu können. Weiterhin kann auch ein EAN- Barcode (Notwendig, um in einen CD Vertrieb aufgenommen zu werden) sowie ISRC-Code vergeben werden. Der ISRC- Code ist für titelbasierte Auswertungen im Radio notwendig.

Vertrieb

Selbst der deutschlandweite Vertrieb im Fachhandel (inkl. MediaMarkt, Saturn, Amazon, iTunes, BeatPort, AOL, musicload, etc) können durch www.music-marketing-service.com realisiert werden.

Link

16 Kommentare zu Ein eigenes Label erfolgreich gründen und Musik auf CD, Schallplatte, bei iTunes und Beatport verkaufen (Inkl. GEMA & GVL Anmeldung, Vertrieb, Digitalvertrieb, kostenloser Labelcode, ISRC- sowie EAN-Bar-Code)

  • Alles wäre nicht so schlimm, wenn man den Labelcode und die ganze andere Scheiße für den Vertrieb nicht erst nach einer Pressung bekommen würde, was soll diser schwachsinn???…

  • Ich frage mich auch warum man das erst nach der Ersten Pressung beantragen kann, macht für mich nicht so wirklich Sinn.

    Aber der Beitrag hier, wie übrigens die gesamte Seite, ist wirklich sehr informativ und echt gut recherchiert.

    Beste Grüße aus OL
    Dennis

  • Hallo – die Infos sind nicht schlecht – aber was ich gern noch wissen möchte -ist folgendes: genügt eigentlich auch ein Nebengewerbe ?
    Ist wichtig zuwissen, da dass momentan meine einzige Möglichkeit wäre -und ich schon sehr am Werkeln bin (Werbung machen -auch schon gute Leute+Musik an der Hand).
    grüsse Frankie

  • Jan HendriX

    Ja, das ist so ziemlich egal. Was denkst du wie viele kleine Labelinhaber dies als Nebenerwerb (Nebengewerbe) machen – viele haben einen festen Beruf nebenbei damit das Hauptkapitbal schonmal stimmt und sie finanziell abgesichert sind.

    Und das mit dem Pressen vor dem Anmelden der Codes:
    Lasst euch doch einfach ein paar Demo CDs eurer Titel pressen.

  • Edelplastic

    Ich find die ganze mafiöse Masche einfach lächerlich…. ich weiß einfach nicht wer eigentlich auf die Idee kommt eines vom anderen abhängig zu machen.. haste das nicht, kannste das nicht machen… haste kein geld.. wirste auch nichts.. usw. usf. — was für ne freie marktwirtschaft ;)

  • sebi

    so jetzt mal eine dumme frage.. haha… ich bin minderjährig (werde dieses jahr 16,haha)und möchte mir mein eigenes musiklabel aufmachen.. ich hätte schon artists und djs dabei… geht das auch wenn man noch nicht 18 ist in begleitung meiner ma wenn ich ins ordnungsamt gehe und mit ihr das gewerbe anmelde?

  • Edelplastic

    @sebi ..wie gesagt musste erst durch ein anderes label eigene platten verkauft haben damit du ein label eröffnen darfst.. zudem musst du mind. 18 sein da du mit 16 nur beschränkt geschäftsfähig bist.

    lg

  • sebi

    danke für die antwort.. ich habe lange rumgesucht und da steht überall nur drinnen dass man um bei der glv den label code nur bekommen kann, wenn man mindestens eine gepresst cd vorweisen kann und von dem das man bei einem anderen label schon cds verkauft haben muss steht nirgends drinnen und das glaub ich auch nicht.. ich will nicht erst von irgendeinem label gesined werden damit ich dann mmein eigenes label eröffnen kann..

  • Edelplastic

    Ja dann war es so.. aber eine einzelne cd presst dir keiner.. da musste mindestens 500stück pressen lassen vorher nimmt dir kein presswerk diesen auftrag ab.. keine sorge.. ich wollte auch schonmal eins öffen und bin daran gescheitert.. bürokratiestaat deutschland..

  • sebi

    haha.. deutschland ist scheiße.. sorry.. aber deutschland hindert mich bei allen meinen projekten.. und 300 ist die mindest press zahl.. was für eine art hätte es werden sollen?

  • Edelplastic

    Electro, Techno, Minimal..

    ja das stimmt.. nichts mit freier marktwirtschaft in dem land.. wie gesagt.. biste nichts, wirste nichts außer du hast das nötige kleingeld oder baust dir illegal was auf

    da kannst reinhören was ich mache
    http://www.soundcloud.com/edelplastic

  • Tim

    Hey ich hab gute Freunde die Ihre Musik sehr erfolgreich vertreiben. Mann muss mit den richtigen Kontakten nicht unbedingt bei einem großen Label unter Vertrag sein. ;)

  • Johannes

    Hallo,
    Um für ein wenig Klarheit zu sorgen, mische ich mich einfach mal ein.
    Es ist absolut kein Problem seine CD zum Beispiel in einer Auflage von 300 Stück pressen zu lassen (kostet ca. 250€), ein Exemplar an die GVL zu schicken, einen Labelcode zu bekommen und diesen dann nachträglich auf die CD zu kleben, bevor man diese zum Beispiel an Radiostationen schickt. Das ist für eine allerallerallererste Veröffentlichung Gang und Gäbe. Bitte macht nicht die Bürokratie für euer Unwissen verantwortlich. Wer ein Label betreiben will, sollte sich informieren und vor allem viel Geduld und Kreativität mitbringen.
    Bei weiteren Fragen zögert nicht, sondern stellt sie.
    Gruß Johannes

  • @ johannes heisst das auch das wenn ich 300 cds pressen lassen würde das ich die verkaufen MUSS um ein labelcode zu bekommen??

  • Du musst gar nichts. Du kannst deine CDs auch verschenken oder in den Schrank stellen. Das ist dann deine “wirtschaftliche Entscheidung”. Allerdings braucht die GVL einen Nachweis, dass du etwas veröffentlicht hast in Form eines Belegexemplars, der Gewerbeanmeldung und der Rechnung vom Presswerk. Auf der CD steht dann am besten schon dein Labelname und eine Katalognummer (z.B. 0001) . Zwei weitere Exemplare müssen an die Deutsche Bibliothek ins Musikarchiv. Das war’s. Was du dann mit deinen CDs machst, interessiert nicht. Aber es macht Sinn sie zu verkaufen, oder an Radios zu schicken. Das nennt man bemustern.

  • @sebi, ich versteh schon, was du meinst, aber wir haben’s doch so gut… 1000 cds gibts schon ab 430 euro, und es gibt auch in deutschland internet und damit reverbnation & crowdfundingportale wie indiegogo. also wenn die musik gut oder originell genug ist, dürfte es hoffentlich kein problem sein über indiegogo ein paar dutzend leute zu finden, die euch die 430 euros für die pressung finanzieren. jedem, der 10 euro spendet (oder halt 20, wenn ihr porto einkalkuliert), schickt ihr eure fertige cd, und habt damit im besten fall auch noch neue dauerhafte fans (und schon mit den ersten cds nen besseren schnitt gemacht als bei nem major). die übrigen cds schickt ihr (erst mal lokal) an print presse und radio (mit dem labelcode, den ihr euch dann holen könnt) und den rest verkauft ihr auf euren konzerten. wer braucht da noch die dicken labels… MUSICOLUTION ;)

Hinterlassen Sie eine Antwort

 

 

 

Sie können diese HTML Tags verwenden

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>